Institut für Theoretische Informatik (ITI)

Signale und Codes

  • Typ: Vorlesung (V)
  • Semester: WS 20/21
  • Zeit:

    Die Vorlesung wird online (als Videos) angeboten.

    Nach Bedarf findet alle paar Wochen (Mittwochs um 9:45 Uhr) eine online-Fragestunde statt.

  • Dozent: Prof. Dr. Jörn Müller-Quade
    Dr. Willi Geiselmann
  • SWS: 2
  • LVNr.: 24137
Bemerkungen

In der Vorlesung werden Schranken von Codes (Hamming, Gilbert-Varshamov, Singleton) vorgestellt. Neben der Codierung und Decodierung von klassischen algebraischen Codes (lineare-, zyklische-, Reed Solomon-, Goppa- und Reed Muller-Codes) werden auch verkettete Codes behandelt.

VortragsspracheDeutsch
Voraussetzungen

Keine

Empfehlungen:

Grundlegende Kenntnisse der linearen Algebra sind hilfreich.

Beschreibung

Die Vorlesung behandelt im Wesentlichen die Fragestellung, wie der Austausch von Information zuverlässig und effizient realisiert werden kann. Bereits im Jahr 1948 konnte Claude Shannon in einer wegweisenden Arbeit zeigen, dass zuverlässige Kommunikation auch über einen gestörten Kanal (wie beispielsweise Telefonkabel oder Funknetz) im Prinzip möglich ist. In den vergangenen 60 Jahren wurden in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von Ideen und Methoden entwickelt, um der Aufgabe der sogenannten Kanalcodierung zu begegnen. Die Vorlesung gibt einen Ein- und Überblick über die wichtigsten Verfahren.

Literaturhinweise

Shu Lin, Daniel Costello, 'Error Control Coding', 2nd Ed., Pearson Prentice Hall, 2004
Todd Moon, 'Error Correction Coding', Wiley, 2005
Weitere Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben.

Weiterführende Literatur

Wird in der Vorlesung bekannt gegeben.

Arbeitsbelastung

1. Präsenzzeit in Vorlesungen, Übungen: 24 h
2. Vor-/Nachbereitung der selbigen: 16 h
3. Klausurvorbereitung und Präsenz in selbiger: 50 h

Ziel

Der/Die Studierende

  • kennt und versteht die Methoden der Signal- und Codierungstheorie;
  • beurteilt verschiedene Qualitätsmerkmale und Parameter von Codes;
  • beurteilt die praktische Bedeutung von theoretischen Schranken für Codes;
  • analysiert gegebene Systeme und passt sie an veränderte Rahmenbedingungen an.