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Aktuelles

Die Arbeit eines Kryptologen

Am 02.Februar wurde ITI-Mitarbeiter Andy Rupp in die Podcast-Reihe „Resonator“  ,einen Audio-Podcast der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren aufgenommen. Die Podcast-Reihe befasst sich mit Forscherinnen, Forschern und deren Themengebieten. Andy Rupp gibt Aufschluss über die Arbeit eines Theoretikers an Systemen wie Bonuskarten oder Mautsystemen, die die Privatsphäre der User schützen können. Zum Podcast .

Lernende Systeme - Die Plattform für künstliche Intelligenz

KIT-Präsident Holger Hanselka und ITI-Professor Jörn Müller-Quade sind an der BMBF-initiierten Plattform Lernende System beteiligt. Die Plattform soll dazu beitragen, künstliche Intelligenz im Sinne von Mensch und Gesellschaft zu gestalten und so die Lebensqualität zu verbessern. Während der KIT Präsident im Lenkungskreis wirkt, ist Herr Müller-Quade Leiter der Arbeitsgruppe 3, die Fragen zu den Gebieten Sicherheit, Zuverlässigkeit und dem Umgang mit Privatheit thematisiert. Weitere Infos zur Plattform  und zur Arbeitsgruppe .

Datenschleuder Smartphone

Das Smartphone sammelt Daten- immer und überall. Doch was genau das Gerät alles aufzeichnet und wer alles an diese Daten kommen kann ist den meisten nicht bewusst. In der Landesschau Baden-Württemberg erschien am 29.01.2018 ein Beitrag zu diesem Thema , der auch ITI-Mitarbeiter Professor Jörn Müller-Quade als Experten zu diesem Thema befragt.

Link zum Beitrag

Jörn Müller-Quade wird acatech-Mitglied

Am 1. Dezember 2016 wurde Prof. Jörn Müller-Quade aufgrund seiner Verdienste und Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Informatik und der IT-Sicherheit in die deutsche Akademie der Technikwissenschaften(acatech) aufgenommen. Die acatech ist eine interdisziplinäre, gemeinnützige Organisation, die hauptsächlich in beratender Funktion agiert und das das Gebiet der deutschen Technikwissenschaft auf nationaler und internationaler Ebene vertritt.

Link zur acatech

Prof. Dr. Jörn Müller-Quade

Professor Dr. rer. nat. Jörn Müller-Quade studierte 1987 bis 1993 Informatik in Erlangen und Karlsruhe. Er promovierte im Bereich der Computeralgebra bei Professor Dr.-Ing. Dr. rer. nat. Thomas Beth am Institut für Algorithmen und Kognitive Systeme (IAKS) an der Universität Karlsruhe (TH). Seine Forschung war motiviert durch Anwendungen in der Systemzerlegung und dem Entwurf diffraktiver optischer Systeme. Am IAKS stand zwischen 1993 und 1999 die Forschungsgruppe für diffraktive Optik unter seiner Leitung.

In den Jahren 1999 bis 2001 lebte er als Post-Doc Fellow mit seiner Familie in Tokyo, wo er am Imai Laboratory des Institute of Industrial Science der Universität Tokyo im Bereich der Kryptographie arbeitete und dort die Forschungsgruppe für Quantenkryptographie gründete und leitete. Dort entdeckte er seine Begeisterung für die Kryptographie. Im Jahr 2001 kehrte er nach Karlsruhe zurück, um dort ein BMBF-Projekt zur Quantenkryptographie zu übernehmen.

In den Jahren 2003 bis 2007 war Jörn Müller-Quade im Rahmen des Emmy-Noether-Programms Nachwuchsgruppenleiter zum Thema langfristige Sicherheit in der Kryptographie (CrySTALS) und koordinierte für drei Jahre das EU-Projekt ProSecCo am Europäischen Institut für Systemsicherheit des IAKS.

Anfang 2008 übernahm Jörn Müller-Quade die Lehrstuhlvertretung "IT-Sicherheit" am Institut für Algorithmen und Kognitive Systeme der Universität Karlsruhe (TH). Ende 2008 erhielt er den Ruf auf die Professur für IT-Sicherheit, verbunden mit der Leitung des Instituts für Kryptographie und Sicherheit (IKS) an der Universität Karlsruhe (TH), heute Karlsruher Institut für Technologie. Durch Umstrukturierungen wurde der Lehrstuhl Anfang 2014 ins Institut für Theoretische Informatik (ITI) integriert.

Im Dezember 2017 wurde Prof. Jörn Müller Quade in die Reihe „Digitale Köpfe“ der Badische Neuste Nachrichten aufgenommen. Der am 19.12 erschienene Artikel erzählt von seiner Faszination für Verschlüsselungsmaschinen bis hin zu seiner Vorliebe für Fliegen. Die Reihe „Digitale Köpfe“, die regelmäßig in den BNN erscheint, beleuchtet das Leben von Persönlichkeiten der Region, die sich rund ums Thema IT ausgezeichnet haben.

Veröffentlichungen (Auszug)

  • Unconditional and Composable Security Using a Single Stateful Tamper-Proof Hardware Token. N. Döttling, D. Kraschewski, J. Müller-Quade. Theory of Cryptography Conference (TCC), 2011.
  • Completeness Theorems with Constructive Proofs for Finite Deterministic 2-Party Functions. D. Kraschewski, J. Müller-Quade. Theory of Cryptography Conference (TCC), 2011.
  • Universally Composable Incoercibility. D. Unruh, J. Müller-Quade. CRYPTO, 2011.
  • Long-Term Security and Universal Composability. J. Müller-Quade, D. Unruh. Journal of Cryptology 23(4): pp. 594–671, 2010.
  • Public Key Encryption Scheme Based on the McEliece Assumptions in the Standard Model. R. Dowsley, J. Müller-Quade, A. Nascimento. CT-RSA, pp. 240–251, 2009.
  • Secure Computability of Functions in the IT Setting with Dishonest Majority and Applications to Long-Term Security. E. Künzler, J. Müller-Quade, D. Raub. Theory of Cryptography Conference (TCC), 2009.
  • Mathematical Methods in Computer Science, MMICS 2008—Essays in Memory of Thomas Beth. J. Calmet, W. Geiselmann, J. Müller-Quade (Hrsg.). Springer, 2008.
  • Oblivious Transfer Based on the McEliece Assumptions. R. Dowsley, J. van de Graaf, J. Müller-Quade, A. Nascimento. ICITS, pp. 107–117, 2008.
  • Long-term Security and Universal Composability. D. Hofheinz, J. Müller-Quade, D. Unruh. Theory of Cryptography Conference (TCC), 2007.
  • On the Necessity of Rewinding in Secure Multiparty Computations. M. Backes, J. Müller-Quade, D. Unruh. Theory of Cryptography Conference (TCC), 2007.
  • On the (Im)possibility of Extending Coin Toss. D. Hofheinz, J. Müller-Quade, D. Unruh. EUROCRYPT, 2006.
  • Quantum Technology. D. Janzing and J. Müller-Quade (Hrsg.). Informatik in Forschung und Entwicklung, 21(1-2). Springer, 2006.