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Aktuelles

Interview mit Jörn Müller-Quade zur IT-Sicherheit in Zeiten der KI

KASTEL-Sprecher Prof. Jörn Müller-Quade gab auf dem Digitalgipfel dem HPI-Digitalblog ein Interview über IT-Sicherheit in Zeiten von Künstlicher Intelligenz. Dabei ging er insbesondere auf die Kryptographie zur Vorbeugung von Cyberangriffen ein. Ebenfalls Thema ist die Künstliche Intelligenz zur Verhinderung der Angriffe. Dabei sei auch das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und Mensch interessant, da dadurch auf Angriffe und Verwundbarkeiten aufmerksam gemacht werden könne, die sonst nicht aufgefallen wären.

KASTEL-Mitarbeiter erzielt ersten Platz beim CAST-Förderpreis für IT-Sicherheit

Am 29.11.18 wurde zum 18. Mal der CAST-Förderpreis IT-Sicherheit an herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der IT- und Informationssicherheit verliehen.
Beim diesjährigen CAST-Preis konnte sich Herr Michael Klooß in der Kategorie Masterarbeiten mit seiner Arbeit "On the Efficiency of Non-Interactive Zero-Knowledge Proof Systems" durchsetzen.
Herr Klooß fertigte seine Arbeit in der KASTEL-Nachwuchsgruppe "CyPhyCrypt" an in welcher er aktuell als Doktorand tätig ist

Molekülabfolge als Passwort

Jeder hat sie in mehreren Ausführungen und in unterschiedlichen Sicherheitsstufen: Passwörter. Sie gelten als Schutz wichtiger Daten und sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Wurde das Passwort jedoch gestohlen, erraten oder errechnet liegen diese vermeintlich geschützten Daten offen. KIT- und ITI-Mitarbeiter  arbeiten derzeit an einer neuen Idee: der Verschlüsselung durch organische Moleküle. In der Abfolge der einzelnen Bausteine soll das Passwort als Binärcode verschlüsselt werden.

21. E-Voting Kolloquium in Karlsruhe

Am 9.-10.April 2018 findet am Karlsruher Institut für Technologie das 21. E-Voting Kolloquium statt. Die seit 2006 europaweit stattfindende Tagung thematisiert verschiedene Aspekte des E-Voting wie rechtliche Hürden, Identitätsmanagement, technische Aspekte und die Verifizierung der Wahl. Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Bernhard Beckert, Prof. Dr. Jörn Müller-Quade und Prof. Dr. Melanie Volkamer sowie Dr. Oskana Kulyk mitorganisiert.

Die Arbeit eines Kryptologen

Am 02.Februar wurde ITI-Mitarbeiter Andy Rupp in die Podcast-Reihe „Resonator“  ,einen Audio-Podcast der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren aufgenommen. Die Podcast-Reihe befasst sich mit Forscherinnen, Forschern und deren Themengebieten. Andy Rupp gibt Aufschluss über die Arbeit eines Theoretikers an Systemen wie Bonuskarten oder Mautsystemen, die die Privatsphäre der User schützen können. Zum Podcast .

Lernende Systeme - Die Plattform für künstliche Intelligenz

KIT-Präsident Holger Hanselka und ITI-Professor Jörn Müller-Quade sind an der BMBF-initiierten Plattform Lernende System beteiligt. Die Plattform soll dazu beitragen, künstliche Intelligenz im Sinne von Mensch und Gesellschaft zu gestalten und so die Lebensqualität zu verbessern. Während der KIT Präsident im Lenkungskreis wirkt, ist Herr Müller-Quade Leiter der Arbeitsgruppe 3, die Fragen zu den Gebieten Sicherheit, Zuverlässigkeit und dem Umgang mit Privatheit thematisiert. Weitere Infos zur Plattform  und zur Arbeitsgruppe .

Datenschleuder Smartphone

Das Smartphone sammelt Daten- immer und überall. Doch was genau das Gerät alles aufzeichnet und wer alles an diese Daten kommen kann ist den meisten nicht bewusst. In der Landesschau Baden-Württemberg erschien am 29.01.2018 ein Beitrag zu diesem Thema , der auch ITI-Mitarbeiter Professor Jörn Müller-Quade als Experten zu diesem Thema befragt.

Link zum Beitrag

EIT Digital – Trusted Telecommunication Infrastructure as a Service

Abschlussposter des Projekts

„Trusted Telecommunication Infrastructure as a Service” war ein von EIT Digital Helsinki 2015 gefördertes Projekt und wurde unter Leitung des Security Lab von Swedish ICT SICS und in Kooperation mit Ericsson Research Finland durchgeführt. Die Abschlusspräsentation fand am 01.12.2015 in Espoo (EIT Hub Finnland) statt.

Die übergeordnete Fragestellung des Projekts war, wie bei zunehmender Auslagerung von Datenverarbeitungsprozessen in die Cloud der Schutz sensibler Daten sichergestellt werden kann. Der Fokus des Projekts lag in der Entwicklung eines lauffähigen Demonstrators auf Basis des am SICS entwickelten „Secure Storage and Trusted Data Management with Service Ecosystem”. Ericcson steuerte die Anwendung in Form von verteilten Sensorknoten im Rahmen ihrer IoE-Aktivitäten bei.

Innerhalb dieses Projektes wurde von Seiten des KIT die praktische Einsatzfähigkeit von durchsuchbarer Verschlüsselung betrachtet. Im Bereich des sicheren Outsourcing von Daten und verschlüsselter Datenbanken konnte die Forschungsgruppe „Kryptographie und Sicherheit” bereits in den vorherigen Projekten MimoSecco und CLOUDwerker Erfahrungen sammeln.

Zum Schutz gegen unberechtigten Zugriff auf sensibler Daten in der Cloud bietet sich Verschlüsselung an. Traditionelle Verschlüsselungsverfahren haben jedoch den Nachteil, dass anschließend die Daten nicht ohneweiteres durchsucht werden können. Dem berechtigen Nutzer bleibt als Ausweg, die Daten aus der Cloud herunterzuladen und anschließend lokal zu entschlüsseln sowie zu durchsuchen. Dies führt jedoch das Cloud-Konzept ad absurdum. Durchsuchbare Verschlüsselung löst dieses Problem, indem die die Daten trotz Verschlüsselung durchsuchbar bleiben und so die Suche in der Cloud stattfinden kann. Durchsuchbare Verschlüsselungsverfahren sind jedoch immer ein Kompromiss zwischen kryptographischer Sicherheit und Effizienz der Suche.

Im Rahmen des Projektes hat die Forschungsgruppe aktuell in der Literatur vorgeschlagene Verfahren betrachtet, miteinander verglichen und das vielversprechenste Verfahren prototypisch implementiert.