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HORIZONTE unter dem Thema Cyber Security

Aktuelles

Alice und Bob im Wunderland IT-Sicherheit

Das Digitale Inovationszentrum (DIZ) veranstaltete in Kooperation mit der IT-Sicherheitsregion Karlsruhe am 14. November 2019 die Veranstaltung „Alice und Bob im Wunderland IT-Sicherheit“. Dort trafen sich Vertreter der IT-Sicherheit aus Industrie (wie Dirk Fox von Secorvo), Forschung (durch Vertreter des KIT und des FZI Forschungszentrums Informatik) und Politik (wie Stefan Krebs, CIO im Innenministerium des Landes Baden-Württemberg) im Palazzo in Karlsruhe, um über die Geschichte der Kryptographie und IT-Sicherheit zu berichten.

Neben Vorträgen, in denen unter Anderem das Darknet vorgestellt wurde, bot sich dort eine sehr gute Gelegenheit des Networkings. Unter den Ausstellungen wurden auch ausgewählte Exponate des Kryptologikums, einem institutseigenen Museum historischer Verschlüsselungsmaschinen, ausgestellt und erklärt.

Grundsteinlegung des „House of IT-Security“

Am Freitag, den 11. Oktober 2019, wurde der Grundstein des „House of IT-Security“ gesetzt. Der langjährige Industriepartner des Instituts für Kryptographie, WIBU Systems, stärkt damit den Sicherheitsstandort Karlsruhe. In diesem Gebäude sollen sich IT-Sicherheitsunternehmen aller Art niederlassen können; vom frisch gegründeten Start-Up bis zum etablierten Unternehmen.

Mit dabei waren neben Prof. Jörn Müller-Quade, der zu diesem Anlass eine Rede hielt, auch Vertreter des FZI Forschungszentrums Informatik sowie des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung.

Die unsichtbare Armee

„Die unsichtbare Armee“ – so lautet der Titel des Artikels, für den Prof. Jörn Müller-Quade für die Ausgabe 02/2019 der „Perspektiven“, dem Forschungsmagazin der Helmholtz-Gemeinschaft, interviewt wurde. Müller-Quade äußert sich darin zu den Problemen und Gefahren, die unsere zunehmend codebasierte digitale Welt mit sich bringt und wie eine immer schnellere und günstigere Produktentwicklung es Angreifern zunehmend leichter macht, an Informationen zu gelangen. Ein wichtiger Punkt sei es hier laut Müller-Quade, mehr Geld in IT-Sicherheit zu investieren. Dies sei zwar vorläufig teuer, rechne sich aber auf lange Zeit.
Zum Artikel.

Whitepaper „Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit“ erschienen

Die Arbeitsgruppe „IT Security, Privacy, Law and Ethics“ der Plattform Lernende Systeme (PLS) um Arbeitsgruppensprecher Prof. Jörn Müller-Quade hat ein Whitepaper zum Thema „Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit“ veröffentlicht. Darin wird die Dynamik zwischen IT-Sicherheit und künstlicher Intelligenz analysiert und Lösungsvorschläge für Forschung, Politik und Industrie. Zum Whitepaper.

Der Kampf um 5G: Müller-Quade äußert sich auf „Business Insider“

Prof. Jörn Müller-Quade äußerte sich in einem am 6. Dezember 2018 auf der Plattform Business Insider.de veröffentlichten Bericht zu dem „Huawei-Verbot“. Die US-Regierung hatte befreundete Staaten, darunter Deutschland, Italien und Japan dazu aufgefordert, auf Netztechnologien dieses Anbieters zu verzichten. Grund sei die Befürchtung, das Unternehmen würde im Auftrag der chinesischen Regierung spionieren. Müller-Quade äußerte gegenüber Business Insider seine Gedanken zu der Sicherheit der genutzten Hardware und ob diese wirklich der Spionage dienen könnte. Zum Artikel.

Von Spionen unterm Weihnachtsbaum und Smart Environments


Am 6. Dezember 2018 war Prof. Jörn Müller-Quade in einem Beitrag des SWR der Reihe „Zur Sache! Baden-Württemberg“ zu sehen. Müller-Quade war dabei zu Gast im Studio und klärte über seine Sicht der Dinge zu „intelligenten“ Spielzeugen für Kindern (und Erwachsene) auf. Einerseits wurde dabei auf intelligente Puppen mit Kamera und Sprachsteuerung, aber auch auf Smart Watches zum Tracking eingegangen und inwiefern diese eine Bedrohung darstellen. Im weiteren Beitrag wurde zudem auf den Nutzen und die Risiken von Smart Homes eingegangen. Zum Beitrag.

Handelsblatt veröffentlicht Sonderausgabe zu Cybersecurity mit Artikel von Prof. Jörn Müller-Quade

 

Das Handelsblatt veröffentlichte im November 2018 eine Sonderausgabe unter dem Stichwort „Cybersecurity“. Enthalten ist darin auch ein Artikel zu „Künstliche Intelligenz, Lernende Systeme und die IT-Sicherheit“, der von KASTEL-Sprecher Prof. Jörn Müller-Quade verfasst wurde. Der Artikel geht auf die Auswirkungen von KI auf IT-Sicherheit und die damit offenstehenden Fragen zu technischen, ethischen und rechtlichen Fragen sowie den Chancen und Risiken ein. Als besondere Veränderung wird auf das „Social Engineering“ betont, bei dem Menschen so getäuscht werden, das sie dem Angreifer freiwillig helfen.

Interview mit Jörn Müller-Quade zur IT-Sicherheit in Zeiten der KI

KASTEL-Sprecher Prof. Jörn Müller-Quade gab auf dem Digitalgipfel dem HPI-Digitalblog ein Interview über IT-Sicherheit in Zeiten von Künstlicher Intelligenz. Dabei ging er insbesondere auf die Kryptographie zur Vorbeugung von Cyberangriffen ein. Ebenfalls Thema ist die Künstliche Intelligenz zur Verhinderung der Angriffe. Dabei sei auch das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und Mensch interessant, da dadurch auf Angriffe und Verwundbarkeiten aufmerksam gemacht werden könne, die sonst nicht aufgefallen wären.

KASTEL-Mitarbeiter erzielt ersten Platz beim CAST-Förderpreis für IT-Sicherheit

Am 29.11.18 wurde zum 18. Mal der CAST-Förderpreis IT-Sicherheit an herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der IT- und Informationssicherheit verliehen.
Beim diesjährigen CAST-Preis konnte sich Herr Michael Klooß in der Kategorie Masterarbeiten mit seiner Arbeit "On the Efficiency of Non-Interactive Zero-Knowledge Proof Systems" durchsetzen.
Herr Klooß fertigte seine Arbeit in der KASTEL-Nachwuchsgruppe "CyPhyCrypt" an in welcher er aktuell als Doktorand tätig ist

Molekülabfolge als Passwort

Jeder hat sie in mehreren Ausführungen und in unterschiedlichen Sicherheitsstufen: Passwörter. Sie gelten als Schutz wichtiger Daten und sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Wurde das Passwort jedoch gestohlen, erraten oder errechnet liegen diese vermeintlich geschützten Daten offen. KIT- und ITI-Mitarbeiter  arbeiten derzeit an einer neuen Idee: der Verschlüsselung durch organische Moleküle. In der Abfolge der einzelnen Bausteine soll das Passwort als Binärcode verschlüsselt werden.

21. E-Voting Kolloquium in Karlsruhe

Am 9.-10.April 2018 findet am Karlsruher Institut für Technologie das 21. E-Voting Kolloquium statt. Die seit 2006 europaweit stattfindende Tagung thematisiert verschiedene Aspekte des E-Voting wie rechtliche Hürden, Identitätsmanagement, technische Aspekte und die Verifizierung der Wahl. Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Bernhard Beckert, Prof. Dr. Jörn Müller-Quade und Prof. Dr. Melanie Volkamer sowie Dr. Oskana Kulyk mitorganisiert.

Die Arbeit eines Kryptologen

Am 02.Februar wurde ITI-Mitarbeiter Andy Rupp in die Podcast-Reihe „Resonator“  ,einen Audio-Podcast der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren aufgenommen. Die Podcast-Reihe befasst sich mit Forscherinnen, Forschern und deren Themengebieten. Andy Rupp gibt Aufschluss über die Arbeit eines Theoretikers an Systemen wie Bonuskarten oder Mautsystemen, die die Privatsphäre der User schützen können. Zum Podcast .

Lernende Systeme - Die Plattform für künstliche Intelligenz

KIT-Präsident Holger Hanselka und ITI-Professor Jörn Müller-Quade sind an der BMBF-initiierten Plattform Lernende System beteiligt. Die Plattform soll dazu beitragen, künstliche Intelligenz im Sinne von Mensch und Gesellschaft zu gestalten und so die Lebensqualität zu verbessern. Während der KIT Präsident im Lenkungskreis wirkt, ist Herr Müller-Quade Leiter der Arbeitsgruppe 3, die Fragen zu den Gebieten Sicherheit, Zuverlässigkeit und dem Umgang mit Privatheit thematisiert. Weitere Infos zur Plattform  und zur Arbeitsgruppe .

Datenschleuder Smartphone

Das Smartphone sammelt Daten- immer und überall. Doch was genau das Gerät alles aufzeichnet und wer alles an diese Daten kommen kann ist den meisten nicht bewusst. In der Landesschau Baden-Württemberg erschien am 29.01.2018 ein Beitrag zu diesem Thema , der auch ITI-Mitarbeiter Professor Jörn Müller-Quade als Experten zu diesem Thema befragt.

Link zum Beitrag

Umstrukturierung des Lehrangebots in den Jahren 2020-2022

Die Arbeitsgruppe für Kryptographie und IT-Sicherheit plant eine Umstrukturierung des eigenen Lehrangebots. Die Umstrukturierung beginnt im Sommersemester 2020 und endet voraussichtlich im Wintersemester 2021/22. Im Zuge der Umstrukturierung werden einige Lehrveranstaltungen entfallen oder in niedrigerer Frequenz angeboten. Im Gegenzug werden neue Lehrveranstaltungen angeboten.

Auf dieser Seite möchten wir interessierte Studierende über die Umstrukturierung informieren. Bei Rückfragen zur Umstrukturierung wenden Sie sich bitte an Gunnar Hartung.

Alle hier genannten Vorlesungen richten sich an Studierende im Master-Studiengang Informatik.

Überblick

Die Vorlesungen "Ausgewählte Kapitel der Kryptographie", "Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren","Beweisbare Sicherheit", "Digitale Signaturen" und "Symmetrische Verschlüsselungsverfahren" entfallen oder laufen aus.

Die Vorlesungen "Komplexitätstheorie mit Anwendungen in der Kryptographie", "Kryptographische Wahlverfahren" und "Signale und Codes" werden künftig nicht mehr jährlich angeboten.

Anstelle der bisherigen Vorlesungen werden vier neue Vorlesungen aufgebaut:

  • Theoretische Grundlagen der Kryptographie
  • Authentisierung und Verschlüsselung
  • Kryptographische Protokolle
  • Universell komponierbare Sicherheit

Die bestehenden Praktika werden unverändert weiter angeboten.

Details zu neu eingeführten Vorlesungen

Anstelle der bisherigen Vorlesungen werden die folgenden neuen Vorlesungen eingeführt:

  • Theoretische Grundlagen der Kryptographie (6 ECTS, jährlich im Wintersemester, erstmalig im Wintersemester 2020/21). In dieser Vorlesung werden Grundlagen der Kryptographie vermittelt, die für weiterführende Vorlesungen benötigt werden. Zu den Themen zählen Einwegfunktionen, die Erzeugung von Pseudozufall, theoretische Konstruktionen von symmetrischer Verschlüsselung, praktische Konstruktionen von symmetrischer Verschlüsselung (insbesondere Blockchiffren und ihre Betriebsmodi),  asymmetrische Verschlüsselung, digitale Signaturen, Hashfunktionen und das Diffie-Hellman-Schlüsselaustauschprotokoll.
  • Authentisierung und Verschlüsselung (4 ECTS, jährlich im Sommersemester, erstmalig im Sommersemester 2020). Basierend auf der Vorlesung "Theoretische Grundlagen der Kryptographie" werden hier Themen aus dem Bereich der Authentisierung (insbesondere digitale Signaturen) und Verschlüsselung tiefergehend betrachtet.
    Diese Vorlesung kann nicht gemeinsam mit der bestehenden Vorlesung "Digitale Signaturen" geprüft und angerechnet werden.
  • Kryptographische Protokolle (3 ECTS, jährlich im Sommersemester, erstmalig im Sommersemester 2021). In dieser Vorlesung werden komplexere kryptographische (Netzwerk-)Protokolle betrachtet, insbesondere Commitments, Oblivious-Transfer-Protokolle, Zero-Knowledge-Beweissysteme und Multi-Party-Computation. Kenntnisse aus der Vorlesung Theoretische Grundlagen der Kryptographie werden vorausgesetzt.
  • Universell komponierbare Sicherheit (3 ECTS, jährlich im Wintersemester, erstmalig im Wintersemester 2021/22). Thema dieser Vorlesung sind fortgeschrittene Themen der Untersuchung von kryptographischen Netzwerkprotokollen, insbesondere hinsichtlich universell komponierbaren Protokollen. Es werden Kenntnisse aus der Vorlesung "Kryptographische Protokolle" vorausgesetzt.

 

Details zu bestehenden Lehrveranstaltungen

  • Die Vorlesung "Ausgewählte Kapitel der Kryptographie" entfällt. Ein Teil der Themen wird in der neu geschaffenen Vorlesung "Theoretische Grundlagen der Kryptographie" aufgegriffen. Weitere Teile finden Eingang in die neue Vorlesung "Kryptographische Protokolle".
  • Die Vorlesung "Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren" wird eingestellt. Teile der Vorlesung gehen in die neu geschaffene Vorlesung "Theoretische Grundlagen der Kryptographie" ein.
  • Die Vorlesung "Beweisbare Sicherheit in der Kryptographie" wird nicht mehr angeboten. Teile der Inhalte gehen in die neu geschaffene Vorlesung "Authentisierung und Verschlüsselung" ein.
  • Die Vorlesung "Digitale Signaturen" wird nicht mehr angeboten. Ein großer Teil der Inhalte der Vorlesung findet Eingang in die neu geschaffene Vorlesung "Authentisierung und Verschlüsselung".
    Aufgrund der großen Überschneidung der Vorlesungen "Digitale Signaturen" und "Authentifikation und Verschlüsselung" ist es nicht möglich beide Vorlesungen zu prüfen und anrechnen zu lassen.
  • Die Vorlesungen "Komplexitätstheorie mit Anwendungen in der Kryptographie", "Kryptographische Wahlverfahren" und "Signale und Codes" werden zukünftig in unregelmäßigen Abständen, voraussichtlich in einem Zwei-Jahres-Zyklus angeboten.
  • Die Vorlesung "Symmetrische Verschlüsselungsverfahren" wird im Sommersemester 2021 letztmalig angeboten. Teile der Vorlesung gehen ein in die neu geschaffene Vorlesung "Theoretische Grundlagen der Kryptographie". Weitere Teile der Vorlesung werden als "Seminar Kryptoanalyse" weitergeführt.