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Aktuelles

Prof. Jörn Müller-Quade bei "Deutschlands größter Sprechstunde"

Am 3. Mai findet, organisiert von der FAZ, "Deutschlands größte Sprechstunde" zum Thema Mathematik und Informatik statt, an welcher Prof. Müller-Quade teilnimmt.

Ministerin Bauer weiht Profilregion Mobilität ein

Ministerin Theresia Bauer und Staatssekretär Peter Hofelich sprachen bei der Eröffnung der Profilregion Mobilitätssysteme. KASTEL ist an der zweijährigen Pilotphase beteiligt.

Bundeskanzlerin besucht KASTEL auf der CeBIT

Auf der CeBit 2016 besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Gemeinschaftsstand KIT und FZI, auf dem KASTEL das mit dem deutschen IT-Sicherheitspreis ausgezeichnete Blurry-Box-Verfahren vorstellte.

SecUnity-Kick-Off

Am 1.1.16 startete das Verbundprojekt secUnity (Supporting the security community).

In diesem BMBF Projekt wollen 7 Arbeitsgruppen von 5 Standorten die europäische IT-Sicherheitsforschung in Deutschland stärken. Am 29.1.16 fand am KIT das Kick-Off-Treffen des Projekts statt.

Prof. Jörn Müller-Quade als Gastredner bei 20-jährigem Helmholtz-Jubiläumsempfang

Prof. Jörn Müller-Quade hielt am 1.12.15 einen Gastvortrag zum Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Helmholtz-Gemeinschaft.

Best-Paper-Award auf der ProvSec'15

Prof. Jörn-Müller Quade und Mitarbeiter erhielten für ihr Papier "From Stateful Hardware to Resettable Hardware Using Symmetric Assumptions" den begehrten Best-Paper-Award der diesjährigen

ProvSec-Konferenz, ein Forum für Arbeiten im Bereich "Beweisbare Sicherheit".

Prof. Jörn Müller-Quade bei Podiumsdiskussion

Am 10.12.15 nahm Prof. Jörn Müller-Quade bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema "IT-Sicherheit und Datenschutz" mit weiteren hochrangigen Gästen wie Bundesjustizministering a.D. Frau Leutheusser-Schnarrenberger teil.

Großer Erfolg für Prof. Dennis Hofheinz auf der TCC 2016

Prof. Dennis Hofheinz ist mit seinen Mitarbeitern auf der Theory of Cryptography Conference (TCC) 2016 gleich mit vier Papieren vertreten. Die TCC ist eine von der International Association for Cryptologic Research (IACR) ausgerichtete Konferenz im Bereich Kryptographie und eines der wichtigsten Foren für theoretische Resultate in diesem Bereich.

Prof. Jörn Müller-Quade beim ZDF-Morgenmagazin

Prof. Jörn Müller-Quade gab beim ZDF-Morgenmagazin vom 26.11.15 Auskunft

über die Kommunikationsmöglichkeiten des Islamischen Staates.

"Das Digitale Ich braucht Verschlüsselung"

Prof. Jörn Müller-Quade hielt am 15.10.15 einen eingeladenen Vortrag auf der Konferenz "Das digitale Ich",

die von der Bundesdruckerei und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Berlin veranstaltet wurde. Heise berichtet in seinem Artikel

"Das Digitale Ich braucht Verschlüsselung" über die Highlights der Konferenz und "den kleinen Professor mit der Fliege, der die Konferenz rockte".

Prof. Jörn Müller-Quade im FAZ-Interview

Im FAZ-Uni-Ratgeber werben Deutschlands beste Professoren für ihr Fach. Hier beantwortet Prof. Jörn Müller-Quade

in einem Video-Interview fragen zur Informatik und IT-Sicherheit.

Interview mit Prof. Jörn Müller-Quade auf MDR-Online

Prof. Jörn Müller-Quade stand am 20. Juni 2015 Deborah Manavi vom MDR SACHSEN zum Thema "Welche Auswirkungen haben Kryptographie, Internetspionage und die Nutzung von Social Media für unseren Alltag?" Rede und Antwort. Das Interview kann auf den WDR-Webseiten nachgelesen werden.

20 Jahre Helmholtz-Gemeinschaft

Am 24. und 25. Juni 2015 fand der Festakt "20 Jahre Helmholtz-Gemeinschaft" im Beisein von Angela Merkel sowie ein Symposium mit 20 Vorträgen statt. Prof. Jörn Müller-Quade war dabei mit einem Vortrag zum Thema "Kryptographie jenseits der Verschlüsselung" vertreten.

 

HomER

In einer zunehmend service-orientierten IT-Infrastruktur wäre es wünschenswert, auf verschlüsselten Daten rechnen zu können. Damit wäre es möglich, Daten verschlüsselt aus der Hand zu geben, und nicht einmal der Dienstanbieter, der auf den Daten rechnet, könnte die Daten lesen oder missbrauchen.

Eine so genannte "homomorphe Verschlüsselung", also ein Rechnen auf verschlüsselten Daten, galt für 30 Jahre als ein prinzipiell unerfüllbarer Traum. Kürzlich gelang dem IBM-Mitarbeiter Craig Gentry ein sagenhafter Durchbruch. Fehlerhaftes Rechnen auf verschlüsselten Daten war schon länger möglich, aber längere Rechnungen waren wegen der Fehlerfortpflanzung unmöglich. Gentry fand eine clevere Fehlerkorrektur, die auch auf den Chiffraten operiert. Man könnte dies damit vergleichen, dass das Verfahren sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf zieht.

Leider ist das neue Verfahren noch bei weitem nicht schnell genug, um sichere Services direkt zu realisieren. Im Rahmen des Projekts HomER (HOMomorphic Encryption Realization) erforschen deshalb die Informatiker Nico Döttling, Dennis Hofheinz und Jörn Müller-Quade die neuen Möglichkeiten. Ziel ist ein Prototyp, mit dem die praktische Machbarkeit des Verfahrens geklärt werden soll. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Anwendungen des Verfahrens, sowie der Kombination mit anderen Verfahren, die die Anwendungen beschleunigen sollen.

Das von IBM geförderte Projekt HomER wird nun ein Teil des neuen Informatics Innovation Center, mit dem die Kooperation von IBM, KIT und FZI auf eine neue formale Ebene gestellt und intensiviert wird.

Prof. Dr. Jörn Müller Quade Juniorprof. Dr. Dennis Hofheinz Dipl. Inform. Nico Döttling